Ein Brand Store ist ein interner Shop mit rund 15 bis 20 vorab freigegebenen, markenkonformen Artikeln: die Standardgarderobe deines Unternehmens. Teams bestellen ausschließlich aus dieser Auswahl. Das beendet einmalige Designanfragen, uneinheitliche Kleidungsstücke und Freigabeverzögerungen. Mitarbeitende erhalten Zugang über ein Punkte- oder Coin-System, nicht über eine Rechnung.
Der Brand Store ist das operative Herz der Firmenkleidung, und gleichzeitig der Teil, den die meisten Unternehmen überspringen. Sie bestellen pro Kampagne, pro Abteilung, pro Moment. Und wundern sich dann, dass ihre Marke überall anders aussieht.
Dieser Artikel ist Teil unseres kompletten Leitfadens zu Firmenkleidung mit Logo.
Das erwartet dich in diesem Artikel
Was ein Brand Store ist
Ein Brand Store ist ein interner Shop mit einer festen, freigegebenen Auswahl an Kleidung und Merch. Etwa 15 bis 20 Artikel. Kein Katalog mit tausend Produkten, keine freie Wahl aus allem, was sich bedrucken lässt. Eine kuratierte Auswahl, die vom Brand-Team freigegeben wurde und zusammen die Standardgarderobe des Unternehmens bildet.
Teams bestellen daraus, sobald sie Kleidung oder Merch brauchen. Neue freigegebene Produkte kommen dazu. So wächst der Store zu einer kompletten Markengarderobe heran statt zu einer Sammlung von Einzelbestellungen.
Was er verhindert
Der Brand Store ist kein nettes Extra. Er ist die Lösung für sechs konkrete Probleme, die jedes wachsende Unternehmen kennt.
- Einzelanfertigungen. Jede Abteilung, die ihren eigenen Hoodie entwerfen lässt, weil "kurzfristig etwas gebraucht wurde".
- Markenfremde Entscheidungen. Falsche Farben, falsche Logos, falsche Kleidungsstücke.
- Freigabeverzögerungen. Jede Bestellung, die erneut über das Brand-Team laufen muss.
- Uneinheitliche Kleidungsstücke. Drei Hoodies von drei Lieferanten, in drei verschiedenen Passformen.
- Hin- und her gemailt. Bestellungen, die in Postfächern statt in einem System leben.
- Fragmentierte Bestellungen. Kleine Mengen, hohe Preise, kein Mengenvorteil.
Für größere Unternehmen ist das essenziell. Abteilungen können schnell handeln und bleiben trotzdem markenkonform, genau weil die Wahl vorab getroffen wurde.
So richtest du ihn mit dem Brand-Team ein
Beginne beim Brand-Team, nicht beim Einkauf. Die gesamte Logik von Firmenkleidung basiert darauf, dass Menschen sie freiwillig tragen, und das funktioniert nur, wenn die Marke stimmt.
Schritt 1: Bestimme deinen Markenstil
Bist du eine traditionelle Marke oder eine junge, ausdrucksstarke Marke? Das bestimmt alles, was folgt. Traditionell bedeutet Businesshemden, Polos, Strickware, dezente Jacken und gestickte Logos. Jung und kreativ bedeutet Hoodies, Oversized-Tees, eigene Muster, Caps und Oversized-Prints.
Schritt 2: Wähle dein Fundament
Für fast jedes Unternehmen sind Jacken die stärkste Basis. Steppjacken, Bodywarmer, Softshells, Windbreaker. Sie sind praktisch, sichtbar und funktionieren in vielen Situationen. Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Starte mit individuellen Jacken.
Schritt 3: Lass das Brand-Team freigeben
Produkte, Farben, Veredelungsmethoden, Platzierungen, Etiketten. Einmal richtig gemacht, muss niemand mehr danach fragen. Genau das ist der Gewinn.
Schritt 4: Lege Passformen und Größen fest
Herren- und Damenschnitte, eine inklusive Größenauswahl, klare Größentabellen. Unsere Kleidung liegt nah an der Modegrößenlogik, was die Retourenquote niedrig hält. Mehr dazu im Leitfaden zu Firmenkleidung für Damen.
Schritt 5: Bring den Store live
Freigegebene Produkte, feste Preise oder Punktwerte, Zugang für dein Team. Ab dann bestellt jeder aus derselben Auswahl.

Freigegebene Artikel in festgelegten Farben mit fester Veredelung. Das ist der ganze Trick: Die Wahl wird einmal getroffen, nicht jedes Mal aufs Neue.
Welche 15 bis 20 Artikel
Es gibt keine universelle Liste, denn es hängt von deinem Markenstil ab. Aber das ist ein praktikabler Ausgangspunkt.
| Kategorie | Anzahl Artikel | Beispiele |
|---|---|---|
| Outerwear | 3 bis 4 | Steppjacke, Bodywarmer, Softshell, Windbreaker |
| Sweater und Hoodies | 3 bis 4 | Hoodie, Crewneck, Merino-Pullover, Strickware |
| Tops | 3 bis 5 | Polo, T-Shirt, Businesshemd, Longsleeve |
| Kopfbedeckung | 2 | Cap, Beanie |
| Accessoires | 3 bis 5 | Rucksack, Laptophülle, Tasche, Trinkflasche, Socken |
Zwei Faustregeln. Erstens: Wähle lieber weniger Artikel in höherer Qualität als eine lange Liste mit Mittelmaß. Zweitens: Nimm genug Accessoires auf, denn die sind größenunabhängig und senken die Einstiegshürde für alle, die noch nichts bestellt haben.

Ein vollständiger Store kombiniert Kleidung mit größenunabhängigen Accessoires. So kann jeder mitmachen, auch wer sich bei Größen noch unsicher ist.
Zugang: Punkte statt bezahlen
Hier geht es am häufigsten schief. Unternehmen bauen einen schönen Mitarbeiter-Webshop und lassen Mitarbeitende dann selbst für gebrandete Firmenkleidung bezahlen. Das funktioniert selten. Es gibt kaum Fälle, in denen Personal mit eigenem Geld Firmenkleidung kauft.
Der Unterschied ist psychologisch, aber der Effekt ist sehr praktisch. Eine Rechnung macht aus deiner Markengarderobe einen Kauf, den Menschen ablehnen können. Punkte machen daraus eine Belohnung, die sie sich abholen wollen.
| Mitarbeitende zahlen selbst | Punkte oder Coins | |
|---|---|---|
| Gefühl | Mir wird etwas verkauft | Ich werde belohnt |
| Teilnahme | Niedrig | Hoch |
| Verknüpfung mit HR | Keine | Onboarding, Jubiläen, Anerkennung |
| Budgetkontrolle | Unvorhersehbar | Du legst den Punktetopf fest |
Wofür Mitarbeitende Punkte verdienen
Die Momente, die in der Praxis am besten funktionieren.
- Onboarding. Neue Mitarbeitende erhalten ein Startbudget und wählen selbst ihre ersten Teile.
- Arbeitsjubiläen. Ein Jahr, drei Jahre, fünf Jahre. Ein fester Punktebonus pro Meilenstein.
- Anerkennung. Wertschätzung von Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten, umgewandelt in Punkte.
- Leistungen. Ziele erreicht, Projekt abgeschlossen, Ergebnis erzielt.
- Kampagnen. Teilnahme an internen Aktionen, Events oder Programmen.
- Empfehlungen und Teilnahme. Wer beiträgt, verdient mit.
Das Schöne: Das Budget bleibt in deiner Hand. Du legst den Punktetopf fest, den Wert pro Artikel und wer wann Punkte bekommt. Mitarbeitende erleben Wahlfreiheit, du behältst die Kontrolle.
Monatliche Verwaltung und Nachbestellung
Verwalte deinen Brand Store monatlich. Struktur, keine Komplexität. Ein fester Termin pro Monat, an dem du alles durchgehst.
- Live-Bestandsübersicht: was noch da ist, was fast leer ist.
- Nachbestellpläne: was diesen Monat aufgefüllt werden muss.
- Bedarf neuer Mitarbeitender: wer startet, was wird gebraucht.
- Verfügbarkeit und Lieferzeiten pro Artikel.
- Eingehende und ausgehende Bestellungen.
- Freigegebene Artikel und kommende Launches.
Organisiert ist das wenig Aufwand. Chaotisch wird es schnell unübersichtlich. Und das bringt uns zum größten Risiko.

Nachbestellung ist ein monatlicher Rhythmus, kein Feuerlöschen. Live-Bestand, feste Nachbestellmomente und eine klare Liste freigegebener Artikel.
Warum eine zentrale Plattform
Das größte Risiko für dein Firmenkleidungsprogramm ist nicht die Qualität der Kleidung. Es ist, das Programm über E-Mails, Tabellen, lose Designdateien und verstreute Ordner laufen zu lassen.
Das geht eine Weile gut. Bis jemand das Unternehmen verlässt, bis eine Datei verschwindet, bis niemand mehr weiß, was auf Lager ist, was freigegeben ist und was nachbestellt werden muss. Im großen Maßstab ist eine zentrale Plattform daher kein Luxus, sondern eine Voraussetzung.
Baue deinen Brand Store mit Sunday
Sunday verwaltet den Brand Store von A bis Z: den Store aufbauen, Produkte auswählen, Branding, Lager, die Punkte- und Coin-Logik, Fulfilment, Bestand und Reporting. Der Store wird damit die zentrale Heimat deiner Firmengarderobe, und gleichzeitig der Ort, an dem neue Mitarbeitende ihre ersten Teile wählen.
Du öffnest eine Produktseite, die Plattform nutzt deine Markendaten und zeigt sofort Designrichtungen mit Live-Preisen. Du siehst, wie eine Jacke, ein Hoodie oder ein Strickteil in deinen Farben aussieht, und wie jede Wahl den Preis bewegt. Willst du über Lagerware mit Druck hinausgehen? Individuelle Firmenkleidung ist der nächste Schritt.
Entdecke das Angebot Firmenkleidung, erkunde die Plattform, durchstöbere den Katalog, und sieh dir die Distribution an, wenn du an mehrere Standorte oder Länder versendest. Willst du erst sehen, wie dein Design aussieht? Nutze die kostenlosen Mockup-Generatoren für Hoodies oder Jacken.
Verwaltest du vor allem funktionale Kleidung, die das Team trägt, weil der Job es verlangt? Lies unseren Schwester-Leitfaden zu Arbeitskleidung. Dort gelten andere Regeln.
Über diesen Artikel
Richte deinen Brand Store in 30 Sekunden ein
Freigegebene Produkte, verlässliche Größen, Lager, Nachbestellung und Zugang für Mitarbeitende. Alles über eine zentrale Plattform.
Kostenlose Designs erhalten





