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Brand Store für Firmenkleidung: 15 bis 20 freigegebene Artikel

Ein Brand Store für Firmenkleidung ist ein interner Shop mit 15 bis 20 vorab freigegebenen Artikeln: die Standardgarderobe deiner Marke. So richtest du ihn mit deinem Brand-Team ein, so vermeidest du Einzelanfertigungen und markenfremde Entscheidungen, und so gibst du Mitarbeitenden Zugang über ein Punkte- oder Coin-System statt sie bezahlen zu lassen. Plus monatliche Nachbestellung über eine zentrale Plattform.

Niels VandecasteeleNiels Vandecasteele
7 min read
Brand Store für Firmenkleidung: 15 bis 20 freigegebene Artikel

Ein Brand Store ist ein interner Shop mit rund 15 bis 20 vorab freigegebenen, markenkonformen Artikeln: die Standardgarderobe deines Unternehmens. Teams bestellen ausschließlich aus dieser Auswahl. Das beendet einmalige Designanfragen, uneinheitliche Kleidungsstücke und Freigabeverzögerungen. Mitarbeitende erhalten Zugang über ein Punkte- oder Coin-System, nicht über eine Rechnung.

Der Brand Store ist das operative Herz der Firmenkleidung, und gleichzeitig der Teil, den die meisten Unternehmen überspringen. Sie bestellen pro Kampagne, pro Abteilung, pro Moment. Und wundern sich dann, dass ihre Marke überall anders aussieht.

Dieser Artikel ist Teil unseres kompletten Leitfadens zu Firmenkleidung mit Logo.

Was ein Brand Store ist

Ein Brand Store ist ein interner Shop mit einer festen, freigegebenen Auswahl an Kleidung und Merch. Etwa 15 bis 20 Artikel. Kein Katalog mit tausend Produkten, keine freie Wahl aus allem, was sich bedrucken lässt. Eine kuratierte Auswahl, die vom Brand-Team freigegeben wurde und zusammen die Standardgarderobe des Unternehmens bildet.

Teams bestellen daraus, sobald sie Kleidung oder Merch brauchen. Neue freigegebene Produkte kommen dazu. So wächst der Store zu einer kompletten Markengarderobe heran statt zu einer Sammlung von Einzelbestellungen.

15-20
freigegebene Artikel als Standardgarderobe
1
zentrale Anlaufstelle für Bestellung, Lager und Nachbestellung
0
einmalige Designanfragen pro Abteilung

Was er verhindert

Der Brand Store ist kein nettes Extra. Er ist die Lösung für sechs konkrete Probleme, die jedes wachsende Unternehmen kennt.

  • Einzelanfertigungen. Jede Abteilung, die ihren eigenen Hoodie entwerfen lässt, weil "kurzfristig etwas gebraucht wurde".
  • Markenfremde Entscheidungen. Falsche Farben, falsche Logos, falsche Kleidungsstücke.
  • Freigabeverzögerungen. Jede Bestellung, die erneut über das Brand-Team laufen muss.
  • Uneinheitliche Kleidungsstücke. Drei Hoodies von drei Lieferanten, in drei verschiedenen Passformen.
  • Hin- und her gemailt. Bestellungen, die in Postfächern statt in einem System leben.
  • Fragmentierte Bestellungen. Kleine Mengen, hohe Preise, kein Mengenvorteil.

Für größere Unternehmen ist das essenziell. Abteilungen können schnell handeln und bleiben trotzdem markenkonform, genau weil die Wahl vorab getroffen wurde.

So richtest du ihn mit dem Brand-Team ein

Beginne beim Brand-Team, nicht beim Einkauf. Die gesamte Logik von Firmenkleidung basiert darauf, dass Menschen sie freiwillig tragen, und das funktioniert nur, wenn die Marke stimmt.

Schritt 1: Bestimme deinen Markenstil

Bist du eine traditionelle Marke oder eine junge, ausdrucksstarke Marke? Das bestimmt alles, was folgt. Traditionell bedeutet Businesshemden, Polos, Strickware, dezente Jacken und gestickte Logos. Jung und kreativ bedeutet Hoodies, Oversized-Tees, eigene Muster, Caps und Oversized-Prints.

Schritt 2: Wähle dein Fundament

Für fast jedes Unternehmen sind Jacken die stärkste Basis. Steppjacken, Bodywarmer, Softshells, Windbreaker. Sie sind praktisch, sichtbar und funktionieren in vielen Situationen. Weißt du nicht, wo du anfangen sollst? Starte mit individuellen Jacken.

Schritt 3: Lass das Brand-Team freigeben

Produkte, Farben, Veredelungsmethoden, Platzierungen, Etiketten. Einmal richtig gemacht, muss niemand mehr danach fragen. Genau das ist der Gewinn.

Schritt 4: Lege Passformen und Größen fest

Herren- und Damenschnitte, eine inklusive Größenauswahl, klare Größentabellen. Unsere Kleidung liegt nah an der Modegrößenlogik, was die Retourenquote niedrig hält. Mehr dazu im Leitfaden zu Firmenkleidung für Damen.

Schritt 5: Bring den Store live

Freigegebene Produkte, feste Preise oder Punktwerte, Zugang für dein Team. Ab dann bestellt jeder aus derselben Auswahl.

Brand Store Firmenkleidung: freigegebene Sweater in Markenfarben mit gesticktem Markenpatch

Freigegebene Artikel in festgelegten Farben mit fester Veredelung. Das ist der ganze Trick: Die Wahl wird einmal getroffen, nicht jedes Mal aufs Neue.

Welche 15 bis 20 Artikel

Es gibt keine universelle Liste, denn es hängt von deinem Markenstil ab. Aber das ist ein praktikabler Ausgangspunkt.

KategorieAnzahl ArtikelBeispiele
Outerwear3 bis 4Steppjacke, Bodywarmer, Softshell, Windbreaker
Sweater und Hoodies3 bis 4Hoodie, Crewneck, Merino-Pullover, Strickware
Tops3 bis 5Polo, T-Shirt, Businesshemd, Longsleeve
Kopfbedeckung2Cap, Beanie
Accessoires3 bis 5Rucksack, Laptophülle, Tasche, Trinkflasche, Socken

Zwei Faustregeln. Erstens: Wähle lieber weniger Artikel in höherer Qualität als eine lange Liste mit Mittelmaß. Zweitens: Nimm genug Accessoires auf, denn die sind größenunabhängig und senken die Einstiegshürde für alle, die noch nichts bestellt haben.

Sortiment eines Brand Stores: gebrandete Kleidung, Caps, Trinkflaschen und Accessoires, die zusammen die Standardgarderobe bilden

Ein vollständiger Store kombiniert Kleidung mit größenunabhängigen Accessoires. So kann jeder mitmachen, auch wer sich bei Größen noch unsicher ist.

Zugang: Punkte statt bezahlen

Hier geht es am häufigsten schief. Unternehmen bauen einen schönen Mitarbeiter-Webshop und lassen Mitarbeitende dann selbst für gebrandete Firmenkleidung bezahlen. Das funktioniert selten. Es gibt kaum Fälle, in denen Personal mit eigenem Geld Firmenkleidung kauft.

Das Modell, das funktioniert. Ein Punkte- oder Coin-System. Mitarbeitende verdienen Punkte und geben sie im Employee Store aus. Es funktioniert, weil sie sich belohnt fühlen, nicht verkauft.

Der Unterschied ist psychologisch, aber der Effekt ist sehr praktisch. Eine Rechnung macht aus deiner Markengarderobe einen Kauf, den Menschen ablehnen können. Punkte machen daraus eine Belohnung, die sie sich abholen wollen.

 Mitarbeitende zahlen selbstPunkte oder Coins
GefühlMir wird etwas verkauftIch werde belohnt
TeilnahmeNiedrigHoch
Verknüpfung mit HRKeineOnboarding, Jubiläen, Anerkennung
BudgetkontrolleUnvorhersehbarDu legst den Punktetopf fest

Wofür Mitarbeitende Punkte verdienen

Die Momente, die in der Praxis am besten funktionieren.

  • Onboarding. Neue Mitarbeitende erhalten ein Startbudget und wählen selbst ihre ersten Teile.
  • Arbeitsjubiläen. Ein Jahr, drei Jahre, fünf Jahre. Ein fester Punktebonus pro Meilenstein.
  • Anerkennung. Wertschätzung von Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten, umgewandelt in Punkte.
  • Leistungen. Ziele erreicht, Projekt abgeschlossen, Ergebnis erzielt.
  • Kampagnen. Teilnahme an internen Aktionen, Events oder Programmen.
  • Empfehlungen und Teilnahme. Wer beiträgt, verdient mit.

Das Schöne: Das Budget bleibt in deiner Hand. Du legst den Punktetopf fest, den Wert pro Artikel und wer wann Punkte bekommt. Mitarbeitende erleben Wahlfreiheit, du behältst die Kontrolle.

Monatliche Verwaltung und Nachbestellung

Verwalte deinen Brand Store monatlich. Struktur, keine Komplexität. Ein fester Termin pro Monat, an dem du alles durchgehst.

  • Live-Bestandsübersicht: was noch da ist, was fast leer ist.
  • Nachbestellpläne: was diesen Monat aufgefüllt werden muss.
  • Bedarf neuer Mitarbeitender: wer startet, was wird gebraucht.
  • Verfügbarkeit und Lieferzeiten pro Artikel.
  • Eingehende und ausgehende Bestellungen.
  • Freigegebene Artikel und kommende Launches.

Organisiert ist das wenig Aufwand. Chaotisch wird es schnell unübersichtlich. Und das bringt uns zum größten Risiko.

Nachbestellung für den Brand Store: vorbereitete gebrandete Kleidungsstücke bereit für Lager und Distribution

Nachbestellung ist ein monatlicher Rhythmus, kein Feuerlöschen. Live-Bestand, feste Nachbestellmomente und eine klare Liste freigegebener Artikel.

Warum eine zentrale Plattform

Das größte Risiko für dein Firmenkleidungsprogramm ist nicht die Qualität der Kleidung. Es ist, das Programm über E-Mails, Tabellen, lose Designdateien und verstreute Ordner laufen zu lassen.

Das geht eine Weile gut. Bis jemand das Unternehmen verlässt, bis eine Datei verschwindet, bis niemand mehr weiß, was auf Lager ist, was freigegeben ist und was nachbestellt werden muss. Im großen Maßstab ist eine zentrale Plattform daher kein Luxus, sondern eine Voraussetzung.

Der Test. Kann ein neuer Kollege innerhalb von fünf Minuten sehen, was die freigegebene Garderobe ist, was auf Lager liegt und wie er bestellt? Wenn nicht, lebt dein Programm in E-Mails, nicht in einem System.

Baue deinen Brand Store mit Sunday

Sunday verwaltet den Brand Store von A bis Z: den Store aufbauen, Produkte auswählen, Branding, Lager, die Punkte- und Coin-Logik, Fulfilment, Bestand und Reporting. Der Store wird damit die zentrale Heimat deiner Firmengarderobe, und gleichzeitig der Ort, an dem neue Mitarbeitende ihre ersten Teile wählen.

Du öffnest eine Produktseite, die Plattform nutzt deine Markendaten und zeigt sofort Designrichtungen mit Live-Preisen. Du siehst, wie eine Jacke, ein Hoodie oder ein Strickteil in deinen Farben aussieht, und wie jede Wahl den Preis bewegt. Willst du über Lagerware mit Druck hinausgehen? Individuelle Firmenkleidung ist der nächste Schritt.

Entdecke das Angebot Firmenkleidung, erkunde die Plattform, durchstöbere den Katalog, und sieh dir die Distribution an, wenn du an mehrere Standorte oder Länder versendest. Willst du erst sehen, wie dein Design aussieht? Nutze die kostenlosen Mockup-Generatoren für Hoodies oder Jacken.

Verwaltest du vor allem funktionale Kleidung, die das Team trägt, weil der Job es verlangt? Lies unseren Schwester-Leitfaden zu Arbeitskleidung. Dort gelten andere Regeln.

Über diesen Artikel

Kategorie: Brand Store · Lesezeit: 12 Min · Veröffentlicht am 11. Juli 2026 · Hauptthema: Brand Store für Firmenkleidung · Geprüft vom Sunday-Merch-Team

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