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Was ist Popup-Banner?

Ein Popup-Banner ist ein mobiles Display, das in Sekunden steht. Erfahre alles zu Maßen, Materialien und Druckdaten und gestalte deins mit Sunday.

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Definition

Ein Popup-Banner ist ein mobiles bedrucktes Display, das ohne Werkzeug aus einem kompakten Fuß aufgestellt wird und frei steht. Genau deshalb ist es der Standardhintergrund auf Messeständen, Konferenzbühnen und bei Store-Eröffnungen. Die meisten sind Roll-ups, bei denen die Druckbahn in eine Aluminiumkassette einfährt. Der Aufbau dauert unter einer Minute, und alles passt in eine gepolsterte Tragetasche.

Definition

Ein Popup-Banner besteht aus einer bedruckten Bahn plus einem Mechanismus, der sie aufrecht hält. Zwei Bauarten dominieren. Das Roll-up arbeitet mit einer Federwelle in einem beschwerten Fuß. Die Pop-up-Wand arbeitet mit einem Scherengitter, das sich zu einer geraden oder gebogenen Rückwand aufspannt und Textil- oder Magnetpanels aufnimmt. Ein Softwareunternehmen auf Tour durch sechs regionale Events nimmt zum Beispiel zwei Roll-ups mit 850 mm Breite für die Produktbotschaft mit, dazu eine 3x3-Textilwand als Standrückwand, und alles drei passt in einen Kofferraum.

Wie ein Popup-Banner funktioniert

Der Roll-up-Mechanismus ist eine Feder in einer Aluminiumkassette. Du hebst die Bahn an der Oberleiste an, hängst sie in eine dreiteilige Stange ein, die hinten in den Fuß klickt, und die Federspannung hält den Druck plan. Das Gewicht des Fußes trennt gute von schlechter Hardware. Ein billiger Fuß gibt nach und lässt das Banner nach vorn kippen, während ein breiterer Fuß mit ausklappbaren Standfüßen eine 2 Meter hohe Bahn auch in einem vollen Gang stabil hält.

Das Druckmaterial entscheidet über die Wirkung unter Messelicht. PVC-Folie um 500 Mikrometer ist der günstige Standard, rollt sich aber an den Kanten ein und wirft Spots direkt zurück. Blockout-Folie mit grauem Kern verhindert Durchscheinen von hinten, was zählt, wenn das Banner vor einem Fenster steht. Textilbanner im Dye Sublimation Druck auf Polyester glänzen nicht, falten sich statt zu knittern und lassen sich waschen. Deshalb zahlen Teams mit vielen Terminen den Aufpreis.

Die Maße gibt die Hardware vor, nicht du. Übliche Roll-up-Breiten sind 800 mm, 850 mm, 1000 mm und 1500 mm, jeweils mit rund 2000 bis 2200 mm sichtbarer Höhe. Die lesbare Zone beginnt erst bei etwa 1200 mm über dem Boden, weil alles darunter von Besuchern, einem Stehtisch oder deinem eigenen Team verdeckt wird. Also gehört das Logo nach oben, die Botschaft auf Augenhöhe, und die unteren 400 mm rechnest du als verlorene Fläche ab.

Popup-Banner im Branded Merch

  1. Rückwand am Messestand: Zwei oder drei Roll-ups hinter einem Tisch ergeben eine Markenwand zum Bruchteil der Kosten eines Individualbaus, und sie setzen Farbe und Botschaft, die man drei Gänge weiter schon sieht.
  2. Konferenzen und Speaker-Bühnen: Ein Banner neben der Bühne bringt deine Marke in jedes Foto und jeden Videoclip, was den Wert eines Sponsorings weit über die Session hinaus verlängert.
  3. Retail, Office und Recruiting-Tage: Popup-Banner lenken den Besucherstrom, kündigen einen Launch an oder branden einen Tisch auf der Jobmesse, danach verschwinden sie bis zum nächsten Termin im Schrank.

Ein Popup-Banner ist ein mobiles, selbsttragendes Druckdisplay, das in Sekunden aus einem kompakten Fuß aufgestellt und wieder in eine Tragetasche gepackt wird.

5 Tipps, um Ihre Popup-Banner-Strategie zu verbessern

TippSchritte
Für die obere Hälfte gestaltenSetze Logo und Headline in die oberen 700 mm, denn der untere Teil wird von Menschen und Möbeln verdeckt.
Vektordaten liefernSchicke Logo und Typo als Vector Art, damit alles in Originalgröße scharf bleibt statt zu pixeln.
Richtige Auflösung wählenLege die Datei mit 100 bis 150 DPI im Endformat an, nicht mit 300, sonst wird sie unhandlich groß.
Beschnitt nach unten anlegenZiehe das Motiv 100 mm unter die sichtbare Fläche, damit der Streifen, der in die Kassette einrollt, nie weiß abreißt.
Für Tourneen auf Textil setzenNimm ein Textilbanner ab drei Events, denn Folie knickt und zeigt jede Handhabungsspur.

Wichtige Begriffe

Event Swag - gebrandete Produkte, die auf einem Event verteilt werden, meist direkt vor einem Banner-Display.
Exhibitor Swag - die Giveaways, die ein Aussteller mitbringt, um Besucher an den Stand zu ziehen.
Dye Sublimation - das Druckverfahren hinter Textilbannern, bei dem die Farbe in die Faser übergeht.
Vector Art - skalierbare Grafik, die auch in Bannergröße saubere Kanten behält.
Pantone - das Farbsystem, das dein Banner mit Textil und Verpackung auf einen Ton bringt.
Roll-up - die einrollbare Kassettenvariante des Popup-Banners und der meistverkaufte Typ.

Häufig gestellte Fragen

Welche Größe hat ein Standard-Popup-Banner?

Das gängigste Roll-up ist 850 mm breit bei rund 2000 mm sichtbarer Höhe. Breiten von 800 mm, 1000 mm und 1500 mm sind ebenfalls Standard, und Pop-up-Wände werden meist in 3x3- oder 3x4-Modulen gebaut.

Wie lange dauert der Aufbau eines Popup-Banners?

Ein Roll-up steht in 30 bis 60 Sekunden. Du steckst die Stange zusammen, setzt sie in den Fuß, ziehst die Bahn an der Oberleiste hoch und hängst sie ein.

Kann man die Druckbahn eines Popup-Banners tauschen?

Ja. Die meisten Kassetten der Mittel- und Oberklasse lassen sich öffnen, sodass du nur die bedruckte Bahn wechselst und die Hardware weiterverwendest. Das spart Kosten und Abfall bei wiederkehrenden Events.

Welches Dateiformat brauche ich für ein Popup-Banner?

Liefere ein druckfertiges PDF mit in Pfade konvertierten Schriften, angelegt im Endformat oder in einem sauberen Maßstab wie 1:2, mit mindestens 100 mm zusätzlichem Beschnitt unten für den Einrollbereich.

Textil oder PVC für ein Popup-Banner?

Textil gewinnt, wenn das Banner reist oder unter starkem Licht steht, weil es nicht spiegelt und ohne bleibende Knicke faltbar ist. PVC-Folie ist günstiger und völlig ausreichend für ein Banner, das an einem Ort bleibt.

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